Gärtitz

Gärtitz ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt. An ihm grenzen die Ortsteile Pommlitz und Großbauchlitz, sowie der Stadtteil Döbeln-Nord. Angrenzende eigenständige Gemeinde ist Großweitzschen .

Geografische Lage

Gärtitz liegt im Mittelsächsischen Hügelland, in der fruchtbaren Döbelner Pflege am Gärtitzer Bach. Die Umgebung ist geprägt durch die umliegende hügelige Landschaft. Das Stadtzentrum ist etwa 3,5 km entfernt.

Verkehr

Gärtitz erreicht man über die Bundesautobahn 14 Anschluss Döbeln-Nord und weiter auf der Bundesstraße 169. Es liegt an der Bahnstrecke Riesa–Chemnitz und an den ehemaligen Strecken der Schmalspurbahn Oschatz–Mügeln–Döbeln und Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz. Durch Gärtitz führt der Elbe-Mulde-Radwanderweg, der den Muldentalradwanderweg mit dem Elberadweg verbindet.

Geschichte

Die Geschichte von Gärtitz ist eng mit dem Herrensitz verbunden, der bereits 1292 in einer Urkunde Erwähnung fand. Das Rittergut Gärtitz gehörte der sächsischen Adelsfamilie Marschall von Mockritz, bevor es 1469 in den Besitz des meißnischen Adelsgeschlechts von Polentz kam. Fritzsche von Polentz ging 1478 als Amtmann zu Döbeln in die Geschichte ein. Im Besitz des Adelsgeschlechts von Polentz verblieb es bis zur Aufsiedelung des Rittergutes 1933. Zum Rittergut gehörte das Vorwerk Pommlitz und die Gutsdörfer Großbauchlitz, Zschepplitz und Niederranschütz.

Einzelnachweise

Weblinks