St. Johannes

Neben den zwei evangelischen Kirchen, St. Nicolai und der Jacobikirche, besitzt Döbeln noch ein drittes Gotteshaus, die katholische Johanniskirche.

Nachdem Martin Luther 1517 mit seinem Thesenanschlag an der Kirche zu Wittenberg die Reformation der Kirche begonnen hatte, gab es in Döbeln schon bald keine katholische Gemeinde mehr.

Nur noch privat im kleinen Kreis wurden Gottesdienste gefeiert und im Jahr 1852 gab es gerade noch 23 Katholiken in der Stadt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen vermehrt Bürger von außerhalb nach Döbeln und die Gemeinde begann zu wachsen. Nach langen Vorbereitungen wurde am 31. August 1913 der Grundstein zu einer katholischen Kirche oberhalb des heutigen Stadtbades von Döbeln gelegt. Drei Jahre später konnte die Johanniskirche geweiht und der Gemeinde übergeben werden.

Über die Jahrzehnte wurden vielerlei Baumaßnahmen notwendig, die aber erst nach der Wende im Jahr 1989 in Angriff genommen und Schritt für Schritt durchgeführt wurden.

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