News der Woche: Martin Luther gibt´s in Klein

Martin Luther als Kleinformat in Döbeln

Der Reformator Martin Luther genießt in Mitteldeutschland einen besondere Ruf. Auch die Stadt Döbeln schätzt den Übersetzer der Bibel ins Deutsche. Martin Luther spielte aber nicht nur in der Vergangenheit eine große Rolle, der Kirchenmann wird auch in Zukunft in Döbeln präsent sein. Schließlich führen einige der mehr als 500 Kilometer des Lutherweges durch die Stadt.

Auf den Spuren des Reformators kann man in Mittelsachsen also wandeln. Wer will, kann Martin Luther selbst in Augenschein und in die Hand nehmen. Wie? In der Döbelner Stadtinformation gibt es den Reformator quasi im Miniformat. In der einen Hand hält die Figur des Denkers und Gelehrten eines seiner wichtigen Utensilien – die Schreibfeder.

In der anderen Hand präsentiert der „kleine“ Martin Luther sein wohl größtes Werk – die deutsche Bibel. Wer den Reformator nicht nur sammeln will, sondern auch Lust aufs Entdecken hat, sollte sich den 27. Mai merken. Für diesen Tag ist die Eröffnung des Lutherweges geplant.

Kloster Buch – Gunther Emmerlich zu Gast

Die Stadt Döbeln und deren Umgebung hat viel versteckte Schönheit zu bieten. Wer ein gewisses Interesse an Geschichte hat, wird genauso fündig. Beispiel: Die Klöster Altzella und Buch blicken auf eine Jahrhunderte währende Geschichte zurück, in der es nicht nur Höhen zu erleben gab.

Gerade das letztgenannte Kloster wurde nach Einzug der Reformation aufgelöst und später in ein Volkseigenes Gut. Inzwischen hat sich ein Förderverein dem Kloster Buch angenommen. Das Ziel: Die Erhaltung des Klosters – zumindest aus baulicher Sicht.

Für die Sanierung des Abthauses braucht der Förderverein noch mehr als 30.000 Euro. Und erhält prominente Unterstützung. Gunther Emmerlich ist Gast eines Benefizkonzerts in der Hartharena am 3. Mai. Begleitet von der Vogtland Philharmonie unterstützt der Sänger und Entertainer mit seinem Auftritt bei der Finanzierung des Projekts. Insgesamt soll Gunther Emmerlich siebenmal zu hören sein, die Karte kostet 20 Euro. Döbelner, die den Sänger schon immer live sehen wollten und das Kloster Buch unterstützen möchten, sind am 3. Mai herzlich eingeladen.

Siedlungszug immer Sommer wieder unterwegs

Zugegeben – Döbeln und Frankenberg trennen dann doch einige Kilometer Luftlinie. Was haben beide Orte miteinander gemeinsam? Vielleicht die historische Vergangenheit. Quellen deuten zumindest auf eine historische Verbindung der beiden Orte hin. Wer Geschichte vermitteln will, macht sie heute am besten erlebbar – etwa durch das Vorleben des frühen Alltags.

Die Rede ist vom Historischen Besiedlungszug, der auch diesen Sommer wieder in Mittelsachsen unterwegs sein wird – und mit Marbach und Kriebstein sogar für Döbelner erreichbar sein wird. Bis es soweit ist, brauchen die Organisatoren allerdings noch etwas Unterstützung. In die Jahre gekommene Wagen bereiten derzeit Sorgen. Trotzdem: Der Historische Siedlungszug wird auch dieses Jahr wieder zeigen, wie das Leben im ausgehenden 12. Jahrhundert ausgesehen hat.

 

 

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