News der Woche: Stadtrat debattiert Schulsanierung

Döbeln Ost: Stadtrat diskutiert über Schulsanierung

Die Bausubstanz der Grundschule in Döbeln Ost ist mit ihren 40 Jahren durchaus betagt. Angesichts der Herausforderungen, die der Schulalltag an das Gebäude stellt, wollte man im Stadtrat eigentlich über die Brandschutzmodernisierung beraten. Im Zuge dessen sollen Rauchschutztüren und zusätzliche Fluchtwege die Sicherheit der Schüler verbessern.

Letztlich kam es bei der Stadtratssitzung nicht soweit. Laut einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ stand plötzlich ein Änderungsantrag im Raum, mit dem die komplette Sanierung des Komplexes hätte angeschoben werden sollen. Damit wären die Kosten von rund 365.000 Euro auf mehrere Millionen Euro gestiegen.

Obwohl der Antrag durchaus auch positive Resonanz gefunden hat, teilte nicht der komplette Stadtrat diese Meinung. Und auch Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer machte deutlich, dass er von dem Antrag wenig hielt. Letztlich kam es für keine der beiden Varianten zu einem Beschluss – das Thema Schulsanierung wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf der Tagesordnung stehen.

Verbraucherzentrale warnt vor Betrug mit gekaperter Telefonnummer

Immer wieder tauchen in unserer Redaktion auch Meldungen aus dem Stadt- und Kreisgebiet auf, in denen es um Betrügereien geht. Im aktuellen Fall ist nicht nur eine Frau aus aus Ottendorf-Okrilla die Geschädigte. Auch die Verbraucherzentrale Sachsen gehört diesmal indirekt zu den Opfern. Was ist passiert?

Besagte Seniorin erhielt dem Pressebericht der Verbraucherzentrale zufolge den Anruf eines vermeintlichen Staatsanwalts. Dieser erklärte, dass die Frau Beschuldigte in einem Strafverfahren sei, welches man gegen Zahlung von 6.000 Euro einstellen würde. Bis hierin wäre man wahrscheinlich eher verwundert und hätte das Ganze als Scherz abgetan.

Aber: Wenig später meldete sich unter der Telefonnummer der Verbraucherzentrale eine Person, die den vorgenannten Sachverhalt bestätigte und zur Zahlung der geforderten Summe riet. Seitens der Verbraucherzentrale Sachsen wird jetzt vor den Machenschaften der Betrüger gewarnt und darauf hingewiesen, dass keinesfalls die Zahlung über Western Union vorzunehmen sei.

Zahl der Asylsuchenden wird deutlich steigen

Die Debatte um das Thema Asyl und drastisch steigende Flüchtlingszahlen wird nicht nur in Sachsen mit aller Heftigkeit geführt. Schon jetzt ist hier eine deutliche Spannung spürbar. Und das Landratsamt Mittelsachsens gibt laut „SZ-Online“ keine Entwarnung. Im Gegenteil: Man weist darauf hin, dass in den kommenden Wochen mit einem deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen im Landkreis – und damit auch in Döbeln – zu rechnen ist.

Bisher habe man 900 Asylsuchende aufgenommen. Sofern die letzten Hochrechnungen stimmen, ist bis zum Jahresende noch mit knapp 2.300 Personen zu rechnen. Damit steht der Landkreis vor erheblichen Herausforderungen. Gerade die Unterbringung der Asylsuchenden dürfte in den kommenden Wochen für die Behörden anstrengend werden. Und auch im Hinblick auf Integration werden sich der Landkreis und die Stadt Döbeln vor Herausforderungen stehen.

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