News der Woche: Sporthalle in Döbeln geplant

Döbeln bekommt eine neue Sporthalle

Die Sportstätte in der Staupitzstraße könnte in den kommenden Jahren ausgedient haben. Dies geht zumindest aus einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ hervor. Demnach soll die inzwischen betagte Anlage durch eine neue Sporthalle ersetzt werden. Letztere wird am Schulzentrum in Döbeln Nord entstehen.

Kosten soll das Bauprojekt circa drei Millionen Euro, es könnten dem Zeitungsbericht zufolge aber auch bis zu 3,5 Millionen Euro werden. Für die Bauzeit sind mehrere Jahre veranschlagt, das Projekt soll erst 2019 abgeschlossen sein. Bis dahin wird die alte Sporthalle wahrscheinlich wie gewohnt weiter genutzt.

Aufgrund der erheblichen Kosten – auch in der Planung – muss das Projekt durch die Stadt europaweit ausgeschrieben werden. Allein auf diesen Vorgang sollen sechs Monate Verfahrensdauer entfallen. Gebaut werden soll die neue Halle auch mithilfe von Fördermitteln.

Döbelner Stolpersteine fallen Vandalismus zum Opfer

In Döbeln sind die Stolpersteine sicher schon dem einen oder anderen Bürger ins Auge gefallen. Die aus Messing hergestellten Gedenksteine sollen an die Verfolgung der Juden in Deutschland erinnern und werden dort verlegt, wo Verfolgte des NS-Regimes gelebt oder gewirkt haben. Einige der Stolpersteine sind auch in Döbeln verlegt.

In letzter Zeit – so auch diese Woche – sind mehrere dieser Gedenktafeln offenbar Vandalismus zum Opfer gefallen. Einer der Steine wurde gestohlen, andere (insgesamt vier Stück) wurden mit Farbe übersprüht. Inzwischen zwar wieder gesäubert ruft der Verein Treibhaus laut SZ-Online zur Mitarbeit der Döbelner Bürger auf, wenn diese Beschädigungen o. Ä. feststellen.

Nationale Sozialisten Döbeln bleiben verboten

Die seit Februar 2013 verbotene Organisation Nationale Sozialisten Döbeln bleibt laut einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Bautzen auch weiterhin verboten. Dies geht aus einem Urteil hervor, über welches der MDR berichtet. Laut Sender begrüßte Innenminister Markus Ulbig den Urteilsspruch der Richter als Bestätigung des Kurses gegen Rechts. Der Minister hatte die Gruppe selbst vor zwei Jahren verboten – unter anderem aufgrund der „Wesensverwandtschaft“ zum Nationalsozialismus.

Eine Revision gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen, die schriftliche Begründung der Entscheidung liegt derzeit noch nicht vor.

 

 

 

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