News der Woche: Döbelner Pferdebahn bald länger?

Verein möchte Pferdebahn verlängern

Eines der Döbelner Wahrzeichen ist und bleibt die Pferdebahn. Als historisches Erbe der Stadt erinnert sie daran, wie die Fortbewegung in früheren Jahrhunderten ausgesehen hat. Gepflegt vom Pferdebahnverein, hat die Bahn dieses Jahr laut „LVZ“ wieder viele Besucher angezogen. Der Pressebericht spricht von 1.650 Fahrgästen. Rechnet man die Museumsbesucher hinzu, kommt man auf mehr als 3.000 Interessenten.

Das Interesse an der Pferdebahn macht den Verein nicht nur stolz. Man plant auch schon für die Zukunft. Geht es nach den Vereinsmitgliedern, steht eine Verlängerung der Trasse auf dem Wunschzettel – bis zum Luther-Denkmal. Aber: Das Projekt kostet einen hohen fünfstelligen Betrag. Laut LVZ verhandelt man mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, will aber auch einen Teil an Eigenmitteln bereitstellen.

In der Schloßberg-Förderschule wird´s immer enger

In Döbeln gibt es nicht nur auf den Straßen Baustellen. Gerade rund um die Schulen der Stadt kommt es immer wieder zu Diskussionen und Debatten im Stadtrat – wie zuletzt im Zusammenhang mit der Grundschule Döbeln Ost (wir berichteten). Aber auch an anderen Schulen ist die Lage angespannt. Dies gilt laut „Sächsischer Zeitung“ zum Beispiel für die Förderschule auf dem Schloßberg.

Letztere unterrichtet derzeit 180 Kinder – in 13 Klassen. Und durch den großen Andrang muss wieder eine neue Klasse eingerichtet werden. In der Förderschule treffen zwei Probleme aufeinander. Einmal sind die Klassenteiler kleiner als an normalen Schulen. Auf der anderen Seite ist das Raumangebot begrenzt. Schulleiterin Dagmar Dettke erklärte gegenüber der Zeitung, dass man jetzt sogar das Kunstzimmer umfunktionieren muss.

Schnelle Hilfe ist laut dem Pressebericht nicht zu erwarten. Denn ein Umzug der Förderschule in ein größeres Gebäude ist demnach aktuell nicht geplant. Dennoch wird man reagieren müssen – wenn die Schülerzahlen in Zukunft steigen.

Thema Asyl: Bufdis beim Roten Kreuz als Flüchtlingshelfer

In Döbeln wird auf dem Autoliv-Gelände eine Erstaufnahmeeinrichtung betrieben. Betrieben wird die Einrichtung vom DRK (Deutsches Rotes Kreuz). Und genau hier könnten in Zukunft vielleicht schon bald Bufdis zum Einsatz kommen. Wie aus einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ vom 03. Dezember hervorgeht, will das DRK den Bundesfreiwilligendienst auch auf die Betreuung in den Flüchtlingsunterkünften ausdehnen.

Genau Angaben zum Umfang und der Anzahl freier Stellen lassen sich dem Bericht zwar nicht entnehmen. Allerdings zitiert die Zeitung DRK-Sprecher Torsten Wieland, der klar macht, dass man in den Einrichtungen nach freiwilligen Helfern sucht. Genauer Informationen wird man aber wahrscheinlich erst erhalten, wenn sich die Kreisverbände mit dem Thema eingehend befassen.

 

 

 

 

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