News der Woche: Döbeln hofft auf Rückkehrer

Tausende freie Stellen in der Region

Döbeln hat – wie der gesamte Osten – in den Jahren nach der Wiedervereinigung eine massive Welle an Fortzügen erlebt. Gerade junge Erwachsene haben vor dem Hintergrund mäßiger Jobchancen ihr Glück oft in den alten Bundesländern gesucht. Aus Anlass der Weihnachtszeit und den damit verbundenen Familienbesuchen macht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz in der Sächsischen Zeitung Werbung für die Region.

Man will Rückkehrer gewinnen, die dauerhaft in ihrer alten Heimat wieder sesshaft werden wollen. Denn die Unternehmen in der Region beklagen einen immer stärkeren Mangel an Arbeitskräften. Wie die Zeitung berichtet, sind der Bundesagentur für Arbeit mehrere tausend freie Stellen gemeldet. Und die IHK geht von einer deutlich höheren Ziffer aus, da nicht jedes Unternehmen offene Beschäftigungsplätze meldet. Scheinbar gute Voraussetzungen, um im neuen Jahr nach Döbeln zurückzukehren.

Kuppelbau wird zur Anwaltskanzlei

Viele Döbelner kennen den den Kuppelbau des Autozulieferers Autoliv. Nur wenigen ist allerdings die wechselvolle Geschichte des Gebäudes bekannt. Ab 1941 fertigte man in dem Bauwerk Maschinengewehre und nach Kriegsende das Sturmgewehr AK 47. Bis vor Kurzem war das Gebäude verwaist, da der Autozulieferer seine Produktion verlegt hat.

Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, hat der Kuppelbau jetzt aber neue Besitzer, die dessen Geschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen. Die Immobilie wird in Zukunft eine Anwaltskanzlei beherbergen. Deren Gründer sind gleichzeitig auch die neuen Herren im Haus. Zu den weiteren „Bewohnern“ gehört in Zukunft auch der Mieterverein Meißen und die Hausverwaltung MSG GmbH.

Blitzer: Deutlich mehr Verstöße im Kreis

Ihnen begegnet man nur ungern – Radarfallen. Salopp als Blitzer bezeichnet, sind sie Teil der Verkehrsüberwachung und sorgen selten für Freude. Bei Autofahrern überwiegt eher der Frust über das „Knöllchen“. Der Landkreis hat Medienberichten zufolge dieses Jahr bereits deutlich mehr Verstöße registriert als 2014.

Bisher – so die Landkreisverwaltung laut SZ-online – sind es schon 3.000 Geschwindigkeitsübertritte mehr. Insgesamt hat man rund 25.700 Verstöße registriert. Für die öffentlichen Kassen bedeutet die höhere Zahl der Verstöße aber nicht automatisch auch höhere Einnahmen. Im Gegenteil – es wird im Vergleich zum letzten Jahr mit deutlich weniger Geld gerechnet. Von den rekordverdächtigen 2,5 Millionen Euro aus dem Jahr 2012 ist man aber schon seit Jahren weit entfernt.

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