Ritterstraße  

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Der Name „Ritterstraße“ und die platzartige Gestalt mit der plötzlichen Einengung am Westende, haben sich bis heute im Stadtbild von Döbeln erhalten (NO). In diesem alten Burglehn hatte eine ganze Anzahl adeliger und in Beziehung zu Burg Döbeln stehender Familien einen Wohnsitz. Die Gebrüder von Westewitz stellten hier z.B. 1271, vor dem Hause des Hermann von Schrebitz, einen Kaufbrief aus. Im direkten Zusammenhang ist wohl die südlich anstoßende Sattelstraße zu sehen. In diesem Bereich könnte etwas wie ein Sattelhof gelegen haben. (Sattelhof/Sedelhof - ein von Frondiensten und vielen Abgaben freies Gut, auf dem die Gerichtsbarkeit über die zu ihm gehörenden Höfe lag, hier wohl in Verbindung mit den Freihäusern der Adeligen in der Ritterstraße).

Quellen

Ralph Gundram, Dietrich von Staupitz - Getreuer oder Raubgesell, Dresden 2011, S. 10/11

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